Über BB-Bee Imkerei

Erfahren Sie mehr über die wesensgemäße Bienenhaltung der BB-Bee Imkerei.

Erfahren Sie, wie die BB-Bee Imkerei seit 2019 nachhaltige Imkerprinzipien lebt und mit ApisZ die Grundlagen für eine bienenfreundliche Haltung gelegt hat.

Wie bin ich zur Imkerei gekommen?

Zur Imkerei bin ich über die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Korneuburg gekommen. Bei Einsätzen mit Bienenschwärmen hat mich das Wesen der Bienen so sehr fasziniert, dass ich mehr über diese beeindruckenden Tiere lernen wollte.


Um eine solide Grundlage zu haben, habe ich meine Imkerkurse bei Apis-Z in Klosterneuburg und Königsbrunn absolviert. Meine ersten eigenen Völker standen direkt bei der Feuerwehr, wo wir sie zu dritt gemeinsam betreut haben.


Mit dem Neubau des Feuerwehrhauses sind die Bienen schließlich zu mir nach Hause übersiedelt – und seitdem ist die Imkerei ein fester Teil meines Alltags. Heute imkere ich auf Wesensgemäße Brutraum, im Einklang mit den Bedürfnissen der Bienen und der Natur.

Wesensgemäßer Brutraum

Was bedeutet das?

In der wesensgemäßen Bienenhaltung steht der Brutraum im Mittelpunkt. Er ist der geschützte Bereich, in dem ein Bienenvolk seine Brut pflegt, Nahrung lagert und sein natürliches Nest aufbaut. „Wesensgemäß“ bedeutet dabei:

Der Brutraum wird so gestaltet, dass er den natürlichen Bedürfnissen des Bienenvolkes entspricht – nicht den technischen oder wirtschaftlichen Interessen des Menschen.

Unsere Honigernte

Wir nehmen nur das, was die Bienen übrig haben.

Wir ernten nur einmal im Jahr, meist Ende Juni oder Anfang Juli. Dann entsteht ein reiner Blütenhonig, so wie ihn die Bienen im Frühjahr sammeln – ohne Sortentrennung, ohne Eingriffe in ihren Rhythmus.

Der restliche Honig bleibt im Stock. Er ist das wichtigste Winterfutter des Volkes. Nur wenn es nötig ist, ergänzen wir behutsam, damit die Bienen sicher durch die kalte Jahreszeit kommen.

Wabenhonig

Ein Stück pure Natur

Unser Wabenhonig kommt direkt aus dem Bienenvolk in die Verpackung. Die Bienen bauen die Waben selbst, füllen sie mit Nektar und verschließen sie mit feinem Wachs.

Der Honig bleibt unverändert, so wie ihn das Volk geschaffen hat – ohne Schleudern, ohne Filtern, ohne Eingriffe des Imkers. Ein Stück Natur in seiner ursprünglichsten Form.

Warum eine Honig‑DNA‑Analyse?

Die Honig‑DNA‑Analyse zeigt, welche Blüten und Pflanzen die Bienen besucht haben. Für uns hat sie drei wichtige Aufgaben:

  1. Qualitätssicherung

Die DNA‑Analyse bestätigt die Reinheit und Echtheit unseres Honigs. Sie zeigt, dass unser Honig tatsächlich ein regionaler Blütenhonig ist – ohne Sortentrennung, ohne Beimischungen, ohne Tricks.
Gerade weil wir nur einmal im Jahr ernten und den Honig so belassen, wie ihn die Bienen eintragen, ist es uns wichtig, diese Natürlichkeit auch wissenschaftlich zu untermauern.

2. Ein Blick in die Landschaft

Die Analyse macht sichtbar, welche Pflanzenvielfalt unsere Region bietet. Sie zeigt, welche Blüten die Bienen bevorzugen, welche Wildpflanzen besonders wichtig sind und wie sich die Umgebung im Jahresverlauf verändert.
Für uns als Imkerei ist das ein wertvoller Einblick in die Artenvielfalt und Gesundheit der Landschaft – und ein Hinweis darauf, wie gut es unseren Bienen geht.

3. Transparenz für den Honiggenießer

Wer unseren Honig genießt, soll wissen, was wirklich im Glas steckt. Die Honig‑DNA‑Analyse gibt eine klare, nachvollziehbare Antwort darauf: Welche Blüten dominieren? Welche Pflanzen tragen zum Geschmack bei? Welche Vielfalt steckt in einem einzigen Glas?
So entsteht ein Honig, der nicht nur gut schmeckt, sondern auch ehrlich erklärt werden kann – ohne Marketingfloskeln, sondern mit echten Daten.

Faszination Honigbiene

Entdecke die erstaunliche Welt der Honigbienen – ihr faszinierendes Sozialleben.